75 Kilo Merinowolle

Heute war ich mit der wollbegeisterten Franziska auf dem Schafhof Schleich in Kirchstockach. Dort begrüßten uns die Schafzüchter Schleich und 350 Merionoschafe. Der große, helle, gut belüftete Stall hat mich nachhaltig beeindruckt. Darin die gepflegten, propperen Schafe und einige ganz junge Lämmer, alle auf frischem, duftigem Einstreu – ein echter Vorzeigehof! Die Schafe werden alle 8 Monate geschoren und die Wolle verkauft. Wir packten 75 Kilo in Franziskas Auto und sie fuhr direkt ins Ötztal, um die Wolle dort beim Regensburger waschen und kardieren zu lassen. Bei der Verabschiedung von den Schleichs versprach ich ein Foto, wenn wir die Wolle verarbeitet haben. Beide freuten sich ganz herzlich und mir fiel abends auf, dass sie ja nie wissen, was mit der Wolle ihrer Schafe passiert, wohin sie kommt und was daraus wird. Franziska und ich freuen uns, wenn wir die saubere, fluffige Wolle beim Regensburger wieder abholen können und auf das Färben und Spinnen damit!

25 Kilo Schafwolle

Vergangenes Wochenende haben wir unsere Wolle vom Schfwollzentrum Regensburger im Ötztal abgeholt. Hier haben wir berichtet, wie wir sie hingefahren haben.

Aus den 50 Kilo schmutziger Wolle sind 25 Kilo feinste, saubere, duftende, weiche Wolle geworden. Die Abholung haben wir mit einem Kurzurlaub verbunden und bei schönstem Wetter das Ötztal genossen. Dabei haben wir noch einer „Schafrückführung“ beigewohnt und ein Freiluftmuseum für Flachsherstellung besichtigt.

Nun kann die Einrichtung der Wollwerkstatt weiter vorangehen! Die Wolle verkaufen wir übrigens demnächst auch im Hofladen und im Internet. Sie ist hervorragend zum Filzen und auch zum Spinnen geeignet. Die Wolle stammt von unseren Bergschafen, die Farbe ist hellbraun, sie ist im Vlies kardiert. Das Kilo kostet 15 Euro. http://klostergut-schlehdorf.de/oekologisch/hofladen/

 

Horstia Wolle

Im August war ich wie jedes Jahr bei meiner Familie in Hamburg. Meine Schwester hatte vor einiger Zeit die Wollmanufaktur „Horstia-Wolle“ entdeckt. Dorthin haben wir einen Ausflug unternommen – und gleichzeitig eine Zeitreise.

„Horstia-Wolle“? Kennen nur noch die älteren Semester unter uns, und die Waldorfschulen, die heute noch von Horstia beliefert werden. Der Name Horstia kommt übrigens ganz einfach von dem Ort, in dem der Betrieb ansässig ist: Horst. Vor über 150 Jahren wurde dort die Wollmanufaktur gegründet. Und es gibt sie noch heute.

Hier gehts zur Webseite von Horstia
http://horstia1.jimdo.com/

Wollwaschung

Heute haben wir einen ganzen Schwung Wolle gewaschen. Mit Regenwasser und einem speziallen Waschmittel klappte das ganz prima. Für die Trocknung fand ich im allten Kuhstall große Gitterrahmen. Ob das früher eine Vogelvoliere der Klosterschwestern war oder die Eichhörnchen-Aufzuchtstation, die eine Zeitlang bei uns war, darüber scheiden sich die Geister. Mir ist´s egal, Hauptsache die Wolle konnte bei bestem Wetter auf diesen großen Gitterrahmen gut trocknen.

Schafwolldüngemulch

Zugegeben, der Name Schafwolldüngemulch ist etwas zungenbrecherisch, aber er drückt das aus, was es ist. Dahinter steckt die schmutzige Wolle, die sich zum Weiterverarbeiten nicht eignen. Durch die Inhaltsstoffe eignet sie sich aber hervorragend zum Düngen und Mulchen. Die Tomaten in dem Hochbeet meines Stadtgartens lieben es!

Den Schafwolldüngemulch gibt es am KlosterGut Schlehdorf
http://klostergut-schlehdorf.de/oekologisch/hofladen/schafwollduengemulch/

Mein Spinnrad ist da!

Dass ein Spinnrad her muss, war ja klar. Aber welches? Meine Schwester hat sich ein wunderschönes machen lassen, aber das war mir zu teuer. Ausserdem wird mein Spinnrad auch in Workshops benutzt, also sollte es nicht unbedingt das beste und teuerste sein. Nach ausgiebigen Recherchen im Internet und dem hilfreichen Video von Chantimanou (siehe unten) habe ich mich dann für das Bliss von Woolmakers entschieden.

Heute ist es angekommen!

Es sieht schon ziemlich Ikea-mässig aus und hat einige Plastikteile, die mich nicht begeistern. Aber der Aufbau gelang gut und das Spinnen geht prima. Ich werde demnächst mehr darüber berichten.

Ausflug ins Ötztal

Heute sind Verena und Britta-Marei mit zwei großen Säcken voller Wolle unserer Schafe ins Ötztal gefahren. Im Schafwollzentrum dort werden die 51 Kilo nun gewaschen und gekämmt. Die Nachfrage nach dieser Dienstleistung ist groß, denn es gibt kaum Unternehmen, die kleinere Mengen Wolle bearbeiten. Deshalb dauert es jetzt circa 8 Wochen, dann können wir die saubere, fluffige Wolle wieder abholen. Und sie zum Filzen und Spinnen verwenden. Als erstes planen wir einen Filzworkshop für Sitzkissen.